Radio Hafenstrasse

Live-Programm und alle Infos rund um Rot-Weiss Essen

Neues von der Hafenstraße

25. März 2022

NÄCHSTER GEGNER: ABWEHRSTARKER SCW

RWE muss eine der besten Defensiven der Liga überwinden.

Nächster Gegner: Abwehrstarker SCW – Rot-Weiss Essen
RWE trifft am Samstag auf eine der stärksten Defensiven der Liga (Foto: Endberg).

Rot-Weiss Essen ist im Rahmen des 31. Spieltages in der Regionalliga West beim SC Wiedenbrück zu Gast. Es ist eines von zahlreichen Auswärtsspielen, das die Mannschaft von RWE-Trainer Christian Neidhart in den nächsten Wochen bestreiten muss. Allein zwischen dem 23. März und 10. April – also innerhalb von nur 18 Tagen – absolvieren die Essener insgesamt sechs Pflichtspiele, fünf davon in der Fremde. Unter anderem machen die Rot-Weissen am Samstag, 26. März, ab 14.00 Uhr Station im Jahnstadion von Rheda-Wiedenbrück.

Ganz rund läuft es bei den Wiedenbrückern derzeit nicht. Von den zurückliegenden neun Begegnungen konnte die Mannschaft von SCW-Trainer Daniel Brinkmann nur eine Partie für sich entscheiden (1:0 bei der U 23 von Borussia Mönchengladbach). Zuletzt gab es beim abstiegsbedrohten FC Wegberg-Beeck (0:1), in Rödinghausen (1:2) und bei Rot Weiss Ahlen (0:1) sogar drei Niederlagen am Stück.

Getrübt wurde die Laune bei den Ostwestfalen auch schon zu Beginn der Saison, als der Klub im Westfalenpokal ausgeschieden ist. Beim Oberligisten Westfalia Rhynern unterlag der SC Wiedenbrück bei seinem ersten Pokalauftritt in dieser Saison überraschend 0:1 und verpasste den Sprung in die nächste Runde. Der Traum von einer neuerlichen DFB-Pokal-Teilnahme war damit bereits frühzeitig geplatzt.

In der Liga ist die Wiedenbrücker Defensive um Torhüter und Kapitän Marcel Hölscher – mit insgesamt 288 Einsätzen hinter RWE-Torjäger Simon Engelmann (297 Partien) auf Platz zwei der Rekordspieler der Regionalliga West – aber unverändert schwer zu bezwingen. Nur in sechs der 30 Begegnungen kassierte Wiedenbrück mehr als ein Gegentor. Zwölfmal hielt Hölscher seinen Kasten sauber, unter anderem auch beim 0:0 im Hinspiel an der Hafenstraße. Insgesamt 24 Gegentreffer bedeuten den viertbesten Wert der Liga. Und dabei gehört der SCW zu den ganz wenigen West-Regionalligisten, die alle bisherigen 30 Partien ausgetragen haben und daher mit keinem einzigen Nachholspiel im Rückstand sind.

Auf Daniel Latkowski, der zu Saisonbeginn noch ein fester Bestandteil der Defensive war, kann Trainer Brinkmann nicht mehr zurückgreifen. Der Verteidiger beendete zur Winterpause seine aktive Karriere. Dem Fußball bleibt der 30-jährige Deutsch-Portugiese aber noch erhalten. Bei seinem Ex-Verein VfL Osnabrück ist Latkowski nun als Datenanalyst bzw. Scout tätig. Mittelfeldspieler Julian Meier (21) hat sich zum Ligakonkurrenten VfB Homberg verabschiedet.

Neu im Aufgebot stehen dafür zwei Talente: Maik Amedick ist bis zum 30. Juni 2023 von der U23 von Borussia Dortmund ausgeliehen worden. Der 19-jährige Mittelfeldspieler wird seit 2015 in der Nachwuchsabteilung des BVB ausgebildet. Im zurückliegenden Sommer folgte der Schritt zur U23. In der 3. Liga stand er fünfmal im Kader von Dortmund-Trainer Enrico Maaßen, zum Einsatz kam er aber nicht. Für den SC Wiedenbrück war Amedick dagegen in acht der ersten zehn Begegnungen nach der Winterpause am Ball.

Fest verpflichtet wurde Stanislav Fehler. Der Offensivspieler mit russischen Wurzeln war 2019 aus der Jugend von Borussia Dortmund zum Rivalen FC Schalke 04 gewechselt. Dort schaffte der mittlerweile 19-Jährige zu Saisonbeginn den Sprung aus der U19 in die zweite Mannschaft. Für die „Königsblauen“ steuerte er in der Regionalliga West in vier Einsätzen zwei Vorlagen bei. In Wiedenbrück hat Fehler einen Vertrag bis 2023 unterschrieben und wurde bislang in fünf Ligaspielen eingesetzt, allerdings nur einmal über 90 Minuten. Beim 1:2 gegen den SV Rödinghausen erzielte er als „Joker“ sein erstes Tor.

So gut die Defensiv-Statistik des SC Wiedenbrück ist, so viel Luft ist im Vergleich zu den Ligakonkurrenten noch in der Offensive. 39 erzielte Treffer sind nach 30 Spielen allenfalls ein mittlerer Wert. Zum Vergleich: Fünf Klubs haben bereits die 50-Tore-Marke durchbrochen. Die interne Torjägerliste führt Stürmer Benedikt Zahn, Sommer-Zugang vom SC Preußen Münster, mit neun Saisontreffern vor Said Harouz und Manfredas Ruzgis (beide fünf Tore) an.

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25. März 2022

RWE MODERNISIERT TRAININGSGELÄNDE AN DER HAFENSTRASS

Vergrößerter Trainingsplatz, Flutlicht, Zuschauer-Tribüne.

RWE modernisiert Trainingsgelände an der Hafenstraße – Rot-Weiss Essen
In dieser Woche hat bereits der erste Bauabschnitt auf dem Trainingsgelände begonnen (Foto: RWE).

Rot-Weiss Essen wird das Trainingsgelände der 1. Mannschaft vollumfänglich modernisieren und erweitern, der erste Bauabschnitt ist bereits in dieser Woche gestartet. Neben der Vergrößerung des bisherigen Trainingsplatzes auf die Maße der Rasenfläche im Stadion und der Schaffung eines Nebenplatzes sowie weiterer Trainingsflächen sind unter anderem die Installation mehrerer Flutlichtmasten und der Bau einer überdachten Tribüne vorgesehen. Das gesamte Bauvorhaben wird in Etappen umgesetzt, die letzten Maßnahmen sollen planmäßig im September 2022 fertiggestellt sein. Die Realisierung des gesamten Projektes wird außerhalb der laufenden Saisonbudgets dank der großzügigen Unterstützung eines RWE-Gönners vollständig durch den Verein finanziert und realisiert.

„Wir beschäftigen uns jeden Tag damit, Rot-Weiss Essen in allen Bereichen weiterzuentwickeln und haben in den letzten Monaten einige Dinge identifiziert, bei denen wir Optimierungsbedarf sehen. Vor allem das Trainingsgelände an der Hafenstraße bietet unserer Mannschaft keine optimalen Bedingungen. Wir freuen uns daher sehr, dass wir mit Hilfe der zielgerichteten Unterstützung eines Gönners, der uns die Umsetzung dieser Maßnahme ermöglicht, den Verein einen großen Schritt nach vorne bringen. Durch diese Unterstützung können wir uns infrastrukturell  weiterentwickeln, ohne unsere sportlichen Ambitionen zurückschrauben oder ins finanzielle Risiko gehen zu müssen. Dafür können wir uns, ebenso wie bei der GVE, die uns in dem gesamten Planungs- und Umsetzungsprozess sehr konstruktiv unterstützt, nur bedanken“, erklärt Marcus Uhlig, Vorstandsvorsitzender von RWE.

„Unser Trainingsgelände bietet uns schon lange keine idealen Bedingungen mehr. Wir haben nur einen kleinen und mittlerweile veralteten Trainingsplatz, der uns aufgrund der durchgehenden Belastung vor allem in den Wintermonaten große Probleme bereitet. Die einzige Ausweichmöglichkeit ist bislang der Kunstrasenplatz an unserem NLZ. Darüber hinaus können wir aufgrund des fehlenden Flutlichts im Winter nur vormittags trainieren, zudem sind unsere Trainings-Kiebitze immer dem Wetter ausgesetzt. Diese Schwachstellen werden in den kommenden Monaten nun behoben, damit sich unsere Mannschaft zukünftig professioneller und noch besser auf ihre Pflichtspiele vorbereiten kann“, sagt RWE-Sportdirektor Jörn Nowak.

In einem ersten Bauabschnitt, der in dieser Woche gestartet ist und voraussichtlich zum Saisonende fertiggestellt sein wird, wird auf der bislang ungenutzten Fläche hinter der Stadtwerke Essen – Tribüne eine zusätzliche Trainingsfläche mit zwei Flutlichtmasten errichtet. Dieser Platz ist vor allem als Ausweichfläche vorgesehen, auf dem kleine Spielformen und Standardsituationen trainiert werden können.

Der bisherige Hauptplatz wird im Anschluss daran komplett ausgetauscht und mit einer Rasen-Dicksode versehen, zudem werden die Maße an die des Stadionplatzes angepasst (105 m x 68 m). Die sechs vorgesehenen Flutlichtmasten mit einer Stärke von 400 LUX erlauben zukünftig auch Testspiele mit geringem Zuschaueraufkommen in den Abendstunden. Für die regelmäßigen Trainingsbesucher wird am Hauptplatz zudem eine überdachte Tribüne mit einem Fassungsvermögen für 380 Personen errichtet. Mehrere Athletikflächen, ein vollständiges Werbebanden-System und Ballfangzäune runden die Modernisierung ab. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich im September 2022 beendet sein, die 1. Mannschaft wird daher die Vorbereitung auf die Saison 2022/23 schwerpunktmäßig auf dem als erstes fertiggestellten Nebenplatz sowie im Stadion bestreiten.

RWE modernisiert Trainingsgelände an der Hafenstraße – Rot-Weiss Essen

22. März 2022

Ahlen empfängt RWE: Das letzte Duell der Hinrunde

Nachholspiel des 19. Spieltags im vierten Anlauf.

Ahlen empfängt RWE: Das letzte Duell der Hinrunde – Rot-Weiss Essen
Isaiah Young und seine Teamkollegen treffen zum verspäteten Hinrunden-Abschluss auf Rot Weiss Ahlen (Foto: Endberg)

Das Fußballjahr 2022 nimmt für den West-Regionalligisten Rot Weiss Ahlen erst nach und nach Fahrt auf: Durch zwei Absagen war die Winterpause für die Mannschaft von Trainer Andreas Zimmermann unfreiwillig verlängert worden. Außerdem konnte später auch das Heimspiel gegen die U23 des FC Schalke 04 wegen einer Sturmwarnung nicht stattfinden. Mit der schon dreimal verschobenen Partie vom 19. Spieltag gegen Rot-Weiss Essen, die eigentlich schon Anfang Dezember zum Abschluss der Hinserie stattfinden sollte, beginnt für die Ahlener am Mittwoch, 23. März, ab 19.30 Uhr eine Serie von vier englischen Wochen hintereinander, zumal die Münsterländer auch noch im Westfalenpokal dabei sind und im Halbfinale am Mittwoch, 6. April, ab 19.30 Uhr beim Ligakonkurrenten SV Rödinghausen antreten müssen.

Stürmisch geht es bei Rot Weiss Ahlen auch oft auf dem Platz zu. In den bisherigen 27 Partien mit RWA-Beteiligung fielen nicht weniger als 85 Treffer. In dieser Statistik rangiert der ehemalige Zweitligist im oberen Tabellendrittel. Die Verteilung – 38 Tore erzielten die Ahlener, 47 Treffer musste Rot Weiss hinnehmen – lässt allerdings bereits erahnen, dass es in der Tabelle der Regionalliga West derzeit nicht für einen Spitzenplatz reicht. Aus den 27 Begegnungen holten die Westfalen 33 Punkte, nach zuvor sechs sieglosen Spielen im Jahr 2022 konnte jedoch am vergangenen Wochenende der SC Wiedenbrück mit 1:0 bezwungen werden. Dennoch steht die Mannschaft von Trainer Zimmermann, der früher als Profi auch 105 Partien in der 2. Bundesliga absolviert hatte und unter anderem auch für RWE am Ball war, auf dem 14. Tabellenplatz.

Ähnlich sah es schon zu Saisonbeginn aus. Aus den ersten neun Spielen hatten die Ahlener nur einen Sieg geholt – bei allerdings auch nur drei Niederlagen. Ab Anfang Oktober schlug das Pendel aber häufiger zu Gunsten der Rot Weissen aus. In den elf Partien bis zur Winterpause sammelten die Ahlener 18 Zähler. Nach der noch anhaltenden Serie von sechs Spielen ohne Sieg ist das zwischenzeitliche Polster von acht Punkten auf die Abstiegszone jetzt aber wieder geschmolzen. Allerdings haben die Ahlener im Vergleich zu einigen Konkurrenten noch einige Spiele weniger absolviert.

Zur Erinnerung: In der letzten Saison hatten die Ahlener zwar ihr Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen dank eines Last-Minute-Treffers 2:1 gewonnen, aber dennoch erst im Schlussspurt durch vier Siege in Serie noch den Sprung vom Tabellenende auf den 18. Platz geschafft. Damit sicherten sie sich das Ticket für eine weitere Spielzeit in der West-Staffel der Regionalliga – wenn auch nur wegen des reduzierten Abstiegs aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie (kein Aufstieg aus den Oberligen).

Gleich zweimal knackte Rot Weiss Ahlen in dieser Saison sogar die Marke von acht Treffern in einem Spiel – beide Partien gegen U-Mannschaften gingen allerdings verloren. Gegen die U21 des 1. FC Köln gab es ein 2:6, bei der U23 des FC Schalke 04 ein 3:5. Nur zweimal fielen in einem Ahlener Duell der aktuellen Saison keine Tore. Am 2. Spieltag hatten sich die Rot Weissen im heimischen Stadion vom Wuppertaler SV 0:0 getrennt. Das Rückspiel war dagegen wieder torreich: Der WSV gewann 4:2. Die zweite torlose Begegnung war das Rückspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen (Hinspiel: 0:4).

Für die Treffer von Rot Weiss Ahlen war in dieser Saison am häufigsten ein Spieler verantwortlich, der erst nach dem Start in die neue Spielzeit verpflichtet worden war und der an der Hafenstraße noch gut bekannt ist: Angreifer Andreas Ivan. Der 27-jährige Offensivspieler, der in der Zentrale, aber auch auf dem linken Flügel einsetzbar ist, markierte bislang beachtliche zehn Treffer bei 19 Einsätzen. Erst Ende August war der gebürtige Rumäne vom Südwest-Regionalligisten SG Sonnenhof Großaspach nach Ahlen gewechselt. Auf dem zweiten Platz der internen Torschützenliste folgt Jan Holldack (früher unter anderem Wuppertaler SV) mit sieben Saisontoren bei 22 Partien.

Das RWE-Gastspiel im Ahlener Wersestadion ist in der Regionalliga West übrigens die einzige ausstehende Nachholpartie, die noch zur Hinrunde gehört. Kurios: Mit einem Sieg könnten die Rot-Weissen dabei – drei Tage nach dem kalendarischen Frühlingsanfang – inoffizieller Herbstmeister werden.

21. März 2022

Krasniqi erneut für kosovarische U21 nominiert

Mittelfeldspieler verzichtet auf Länderspielreise.

Krasniqi erneut für kosovarische U21 nominiert – Rot-Weiss Essen
Erolind Krasniqi verzichtet auf die anstehende Länderspielreise (Foto: Endberg)

Der kosovarische Fußballverband hat Erolind Krasniqi erneut ins Aufgebot der U21-Nationalmannschaft berufen. Ab dem heutigen Montag (21.03.2022) bereitet sich die Auswahl auf die beiden anstehenden Duelle gegen Slowenien vor. Der 22-jährige RWE-Mittelfeldspieler entschied sich allerdings, die Länderspielreise wegen der anstehenden Regionalliga-Pflichtspiele von Rot-Weiss Essen nicht anzutreten.

„Wir arbeiten hart, um unser großes Saisonziel zu erreichen. Mit dem Nationalmannschaftsbesuch würde ich wegen der Nachholpartien mindestens drei Spiele verpassen. RWE hat immer an mich geglaubt und ich möchte meine Mannschaftskameraden, das Trainerteam und die Fans in den kommenden Partien nicht allein lassen. Ich habe mich über die erneute Nominierung selbstverständlich sehr gefreut und die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Aber ich werde an der Hafenstraße gebraucht und bleibe darum hier“, so Krasniqi.

„Es ist eine große Ehre, als Fußballspieler das Trikot des Heimatlandes seiner Eltern zu tragen. Dass Ero aus eigenen Stücken wegen der zahlreichen Spiele entschieden hat, den Aufenthalt bei der Nationalmannschaft nicht anzutreten, ist ein super Signal gegenüber seinen Mitspielern und dem Verein. Wir sind uns sicher, dass er mit guten Leistungen auch künftig für die Junioren-Nationalmannschaft in Frage kommt“, sagt Chef-Trainer Christian Neidhart.

Zuletzt war Krasniqi im November 2021 für die kosovarische U21 nominiert. Während des 2:1-Siegs gegen Albanien konnte er den Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen.

20. März 2022

Vorverkauf für nächste Liga-Spiele startet!

Tickets für Wiedenbrück ab Montag, für die kommenden Heimspiele ab Dienstag erhältlich.

Der Vorverkauf für die nächsten Liga-Spiele startet.
Am Dienstag startet gleich der Vorverkauf für vier Regionalliga-Partien. (Foto: Endberg)

Die Entscheidung der Regionalliga-West-Saison 2021/2022 rückt näher. Monatelang hat das Team von der Hafenstraße Zähler für Zähler auf dem Fußballfeld gekämpft und auch weiterhin müssen wichtige Punkte eingesammelt werden. Am kommenden Montag beginnt der Ticket-Vorverkauf für die Auswärtspartie beim SC Wiedenbrück (Sa., 26. März), am Dienstag für die Heimspiele gegen den 1. FC Köln II (Fr., 01. April, 19.30 Uhr), Borussia Mönchengladbach II (Ostersamstag, 16. April, 14.00 Uhr) und den SV Lippstadt (Di., 19. April, 19.30 Uhr)

Wiedenbrück: Auswärtstickets für Mitglieder am Fanshop

Der SC Wiedenbrück stellt RWE für das Gastspiel im Jahnstadion insgesamt 800 Auswärtstickets zur Verfügung. Diese Stehplatz-Eintrittskarten zum Preis von 10,50 Euro inkl. VVK-Gebühr gehen ab Montag​, 16.00 Uhr, am Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße in den Vorverkauf. Aufgrund der geringen Anzahl können Tickets nur von Vereinsmitgliedern von Rot-Weiss Essen erworben werden. Der Mitgliedsausweis ist beim Kartenkauf vorzulegen. Maximal ist der Erwerb von zwei Tickets pro Mitglied möglich. Die Bezahlung von Auswärtstickets ist ausschließlich in bar möglich.

Im April folgt ein Heimspiel-Dreierpack

Der rot-weisse Heimspiel-Hattrick geht mit einem packenden Flutlicht-Match gegen die Reserve des 1. FC Kölns los. Freitagabend, 01. April, ist der Auftakt für die letzten beiden Sportmonate des Fußballjahres 21/22. Im Hexenkessel „Stadion an der Hafenstraße“ empfängt RWE die Domstädter.​ Ebenfalls gegen eine Bundesliga-Reserve geht es zwei Wochen später weiter. Dann gastiert Borussia Mönchengladbach im Essener Norden. Knapp drei Tage später wird unter künstlichem Schein das Duell gegen den SV Lippstadt nachgeholt.

Für alle drei Partien werden Eintrittskarten für den Stehplatz-Bereich WAZ-Westkurve sowie die Sitzplatz-Bereiche der Rahn-, Stadtwerke-Essen- und Sparkassen-Tribüne erhältlich sein. Der Vorverkauf startet am Dienstag, 14.00 Uhr, im Online-Ticketshop sowie am Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße und in allen bekannten Vorverkaufsstellen. Nach aktueller Verordnungslage finden die Spiele unter der 3G-Regelung statt.

Bereits zum Ersttermin gekaufte Eintrittskarten für das Spiel gegen Lippstadt behalten auch zum Nachholtermin ihre Gültigkeit.

Eine Preisübersicht finden Rot-Weisse hier:

Vorverkauf für nächste Liga-Spiele startet! – Rot-Weiss Essen

19. März 2022

Isaiah Young erzielt „Tor des Monats“!

Zum fünften Mal ein RWE-Spieler ausgezeichnet.

Isaiah Young erzielt „Tor des Monats“! – Rot-Weiss Essen
Isaiah Young erzielte gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf das „Tor des Monats“ Februar 2022 (Foto: Fotojob Philipp)

Große, aber verdiente Ehre! Rot-Weiss-Essen-Angreifer Isaiah Young hat die Auszeichnung „Tor des Monats“ im Februar gewonnen. Der 23-Jährige entschied das Zuschauer-Voting der „ARD Sportschau“ mit seinem Treffer zum 3:1 gegen Fortuna Düsseldorfs U23 am 06. Februar für sich.

Quasi vom gegnerischen Strafraum aus startete Young auf dem vom Regen gezeichneten und aufgeweichten Boden der Hafenstraße seinen Sololauf und ließ anschließend drei Gegner aussteigen. Als Krönung vollendete der Flügelflitzer aus zehn Metern mit ordentlich Kraft in der rechten unteren Ecke.
Bejubelt wurde der entscheidende Treffer frenetisch im Stadion, auch in den Sozialen Medien verbreitete sich der sehenswerte Sprint wie ein Lauffeuer.

Young über die Entstehung seines „Tor des Monats“: „Ich habe den Ball angenommen, gesehen, dass alle hinter mir waren und dann habe ich einfach nur zu mir gesagt – obwohl ich nicht mehr viel Kraft hatte – ‚Lauf, Isi‘!“.

Mit dem Tor setzte sich Young im deutschlandweiten Zuschauer-Entscheid bei der „Sportschau“ gegen namhafte Bundesliga-Akteure wie Werder Bremens Marvin Ducksch und den Bochumer Christian Gamboa durch.

Der US-Amerikaner erzielt somit das fünfte Tor des Monats in der RWE-Historie. Zuletzt gelang das Alexander Thamm mit seinem Fallrückzieher in der NRW-Liga-Saison 2010/2021 gegen den VfB Homberg.

18. März 2022

3G-Regelung ab sofort

Änderung der Coronaschutzverordnung gilt bereits für das Uerdingen-Heimspiel.

3G-Regelung ab sofort

Nach der heute veröffentlichen Coronschutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes NRW können die RWE-Heimspiele ab sofort unter der 3G-Regelung stattfinden. Dies gilt bereits ab morgen und somit auch für das Heimspiel gegen den KFC Uerdingen. Es darf jeder das Spiel besuchen, der im Besitz einer gültigen Eintrittskarte ist und doppelt geimpft (seit 14 Tagen vollständig) bzw. genesen (positiver PCR-Test, min. 27 Tage alt, max. 90 Tage alt) oder getestet (Antigen-Schnelltest, max. 24 Std. alt / PCR-Test max. 48 Std. alt) ist.

Kinder bis einschließlich 17 Jahren müssen keinen Nachweis über ihren 3G-Status erbringen. Nach der neuen Coronaschutzverordnung gibt es zudem keine Kapazitätsbeschränkungen mehr.18. März 2022

„Auch mit 1:0 einverstanden!“

Christian Neidhart vor dem Heimspiel gegen Uerdingen.

Christian Neidhart vor dem Spiel gegen den KFC Uerdingen.
Voller Fokus auf Uerdingen: Christian Neidhart. (Foto: Endberg)

Wenige Tage nach dem Wiedereinstieg in den Spielbetrieb nach der fast dreiwöchigen Corona-Pause geht es für Rot-Weiss Essen mit dem Heimspiel gegen den stark abstiegsbedrohten KFC Uerdingen 05 weiter. Im Hinspiel fuhr das Team von RWE-Trainer Christian Neidhart in Velbert einen 11:0-Kantersieg ein und stellte damit einen neuen Rekord für die Regionalliga West auf. Auch diesmal sollen die drei Punkte auf das RWE-Konto wandern, gerne auch mit dem knappsten aller Ergebnisse. Im Interview nimmt Christian Neidhart ausführlich Stellung zur aktuellen Situation.

Hallo Christian! Gegen den KFC Uerdingen 05 steigt das erste RWE-Heimspiel seit einem Monat. Mit welchen Erwartungen gehst Du in die Begegnung?
Christian Neidhart: Wir sind im Kampf um die Meisterschaft und den Aufstieg in die 3. Liga nach wie vor in der Position, dass wir alles in der eigenen Hand haben. Diese Ausgangsposition wollen wir bewahren und festigen. Selbstverständlich ist es unser Anspruch, die drei Punkte an der Hafenstraße zu behalten. Wenn wir unsere Ziele erreichen wollen, müssen wir solche Spiele gewinnen – ohne Wenn und Aber.

Beim 11:0 im Hinspiel landete RWE den höchsten Sieg in der Geschichte der Regionalliga West. Welche Erinnerungen hast Du daran?
Es war nicht unser Ziel, das Spiel so deutlich zu gewinnen, aber das Ergebnis und den Rekord haben wir natürlich gerne mitgenommen. An diesem Tag war der Sieg auch in dieser Höhe verdient.

Dürfen Sich die RWE-Fans auch beim erneuten Aufeinandertreffen auf ein Torfestival freuen?
Der KFC Uerdingen 05, der zuletzt sieben Punkte aus drei Spielen geholt hat, ist nicht mehr mit dem Team zu vergleichen, auf das wir in der Hinserie getroffen sind. Die Mannschaft macht inzwischen einen wesentlich gefestigteren Eindruck. Davon konnten wir uns zuletzt auch bei den Spielbeobachtungen überzeugen. Das heißt: Von uns wird volle Konzentration gefordert sein, um die Partie für uns zu entscheiden. Wenn wir diesmal am Ende „nur“ 1:0 gewinnen sollten, wäre ich damit definitiv einverstanden.

Erst am Mittwoch endete für RWE mit der Nachholpartie bei Fortuna Köln die fast dreiwöchige Corona-Pause. Schon am kommenden Mittwoch geht es nach Ahlen. Wird es deshalb für das Duell mit dem KFC Uerdingen 05 Umstellungen geben?
Das könnte gut sein, ist aber kein Automatismus. Zum einen ist es ja erst die zweite Partie nach unserem Wiedereinstieg in den Trainings- und Spielbetrieb, so dass die Jungs nicht unbedingt jetzt schon wieder eine Pause benötigen werden. Zum anderen wollen wir jetzt auch nicht grundsätzlich von Spiel zu Spiel die Formation verändern.

Wie schon während der gesamten Spielzeit werden wir auch in Zukunft immer mal wieder Wechsel auf verschiedenen Positionen vornehmen. Dadurch können wir die Belastung ein wenig verteilen und gleichzeitig die Jungs bei Laune halten. Hinzu können natürlich auch noch Umstellungen auf Grund von Verletzungen oder Sperren kommen. Dafür haben wir genügend Alternativen. Entscheidend ist, dass wir ein Team sind, in dem mit Sicherheit jeder einzelne Spieler noch gebraucht wird.

Durch die ausstehenden Nachholpartien und den noch laufenden Pokalwettbewerb wird die Belastung in den nächsten Wochen enorm. Dabei konntest Du wegen der zahlreichen Corona-Fälle fast zwei Wochen lang nicht mit dem kompletten Team trainieren. Wie bist Du damit umgegangen?
Das war natürlich nicht einfach. Auf der anderen Seite mussten wir wegen der stark ansteckenden Variante damit rechnen, dass es auch uns irgendwann erwischen könnte. Wenn man der Situation noch etwas Gutes abgewinnen möchte, dann ist es die Tatsache, dass bei uns so viele Spieler auf einen Schlag betroffen waren.

Noch schwieriger wäre es, wenn sich jede Woche zwei oder drei infizieren und dann nach und nach ausfallen. So hoffe ich, dass wir es jetzt weitgehend überstanden haben. Dennoch werden wir natürlich auch weiterhin sämtliche Vorsichtsmaßnahmen ergreifen und unsere Hygienekonzepte einhalten.

Gibt es bei den Betroffenen keine Nachwirkungen?
In den bisherigen Trainingseinheiten haben ich davon zumindest – zum Glück – nichts bemerkt. Alle haben sich gesund und fit präsentiert. Das war natürlich eine große Erleichterung für uns. Jetzt hoffe ich selbstverständlich, dass es auch so bleibt.

Die Tabelle ist nach wie vor stark verzerrt. Wie bewertest Du die Lage innerhalb der Spitzengruppe?
Wegen der zahlreichen Absagen ist es in der Tat ein schiefes Bild. Wahrscheinlich sieht man erst in etwa vier Wochen klarer. Ich schaue derzeit weniger auf den aktuellen Punktestand, sondern mehr auf die noch mögliche Ausbeute. Da haben wir definitiv noch einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz und damit alles in der eigenen Hand. So soll es auch bleiben.

Noch unklar ist die Wertung des abgebrochenen Münster-Spiels. RWE hat inzwischen Berufung gegen das Urteil aus der ersten Instanz eingelegt. Könnte das die Mannschaft ablenken?
Klares Nein. Wir konzentrieren uns darauf, was wir selbst beeinflussen können. Unser voller Fokus ist auf die nächste sportliche Aufgabe gerichtet, also jetzt auf das Spiel gegen den KFC Uerdingen 05. Wir alles geben, um die drei Punkte bei uns zu behalten.

18. März 2022

Schonnebeck-Spiel: Viertelfinale an der Hafenstraße!

Vorverkauf läuft ab sofort.

Zuletzt trafen RWE und Schonnebeck im Niederrheinpokal 2019 aufeinander.
Zuletzt trafen RWE und Schonnebeck im Niederrheinpokal 2019 aufeinander.

Rot-Weiss Essen und der SpVg Schonnebeck haben sich auf einen Heimrechttauscht geeinigt. Somit wird das Niederrheinpokal-Viertelfinale am Dienstag, den 29. März, um 19.30 Uhr, im Stadion an der Hafenstraße stattfinden.

Tickets für die Partie sind ab sofort im Fanshop an der Hafenstraße sowie im Online-Ticketshop und in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Angeboten werden Eintrittskarten für die Sparkassen-Tribüne (16 Euro / ermäßigt: 11 Euro) sowie die WAZ-Westkurve (10 Euro / ermäßigt: 7 Euro).

Außerdem können Tickets am Sonntag beim Oberliga-Heimspiel der SpVg Schonnebeck gegen den TVD Velbert am Schetters Busch erworben werden.

18. März 2022

Duellcheck: Rückspiel nach Rekordsieg!

Uerdingen wird eine härtere Nuss: Kellerkind mit Serie.

Oguzhan Kefkir mit den Uerdingen-Spielern Luca Jensen und Erdinc Karakas.
Mussten im Hinspiel elffachen rot-weissen Jubel ertragen: Luca Jensen (l.) und Erdinc Karakas (r.). (Fotos: Endberg)

Ein Monat musste das Stadion an der Hafenstraße ohne Pflichtspiel auskommen. Am Samstag, 14.00 Uhr, füllen sich im Rahmen der Regionalliga-Partie gegen den KFC Uerdingen endlich wieder die Tribünen. Die Partie knüpft an ein echtes Rekordspiel der Liga-Geschichte an: Im Hinspiel gewann RWE beim Krefelder Vorort-Klub 11:0. Wohl kaum wird’s wieder so einfach: Der KFC ist für einen Abstiegskandidaten äußerst gut aufgelegt.

Die Ausgangslage:

Mit einem fulminanten Spitzenspiel hat Rot-Weiss Essen die Regionalliga-Bühne nach knapp dreiwöchiger Corona-Pause wieder betreten. Im Südstadion bei Fortuna Köln sprang ein 3:3-Remis heraus. In  bestechender Form zeigte sich Isaiah Young, der seinen Gegenspielern mit pfeilschnellen Sprints häufig entwischte. Der Flügelflitzer steuerte zwei Scorer (einen Treffer und eine Vorlage) zum Endergebnis bei. Torjäger Simon Engelmann traf erstmals in diesem Jahr und steht jetzt, gemeinsam mit Cagatay Kader (SV Straelen), an der Spitze im Rennen um die Torjägerkrone.

RWE verteidigte so außerdem die Position als torgefährlichste Offensive der Liga. Mit 60 Hütten und somit durchschnittlich 2,4 Treffern bei 0,96 Gegentoren führt RWE diese Tabelle – genau wie das Klassement der Regionalliga West – vor dem 1. FC Köln (56), RW Oberhausen (53) und Preußen Münster sowie dem Wuppertaler SV (beide 51) an.

Das Hinspiel:

Eine Partie, in der Rot-Weisse aus dem Staunen nicht herauskamen: Bei der Aufzählung Kefkir, Engelmann, Engelmann, Harenbrock, Engelmann, Kefkir, Bastians, Plechaty, Krasniqi, Kefkir, Janjic handelt es sich nicht um eine Startaufstellung, sondern die Liste der Torschützen aus dem Hinspiel. Sage und schreibe 11:0 siegten die Rot-Weissen in der IMS Arena Velbert. Nie zuvor gewann ein Verein in der aktuellen Regionalliga-West-Form höher.

Duellcheck: Rückspiel nach Rekordsieg! – Rot-Weiss Essen


Der rot-weisse Sieg war gleicheitig der höchste Ligaerfolg aller Zeiten!

„Man hat den Jungs angemerkt, dass sie über 90 Minuten Bock hatten Tore zu schießen“, war RWE-Chef-Trainer mit der Leistung seiner Mannschaft logischerweise zufrieden. Der damalige Uerdingen-Trainer Dmitriy Voronov erlebte hingegen einen „rabenschwarzen Tag“, an dem „überhaupt nichts gepasst hat“.

Der Gegner:

Der KFC Uerdingen war nach der Hinrunde an einem unumstrittenen Tiefpunkt. Im vergangenen Jahr stieß man auf den linksrheinische Traditionsklub aus dem Osten Krefelds noch in der 3. Liga, 19 Regionalliga-Spieltage später fand man sich mit 8 Punkten und einer Tordifferenz von -40 weit abgehangen auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Bis dahin gelang nur ein Regionalliga-Erfolg.

Schon mehr Punkte haben die Krefelder in der Rückrunde gesammelt. Von neun Spielen konnte man in fünf Duellen Niederlagen abwenden, zweimal gegen Rödinghausen und den direkten Konkurrenten Wegberg-Beeck gar gewinnen. Am letzten Spieltag gab das Team von Ex-Profi Alexander Voigt (u.a. für den 1. FC Köln am Ball) nach einem Unentschieden gegen RW Ahlen sogar die rote Laterne der Liga an den VfB Homberg ab. Der KFC ist seit insgesamt drei Partien ungeschlagen.

Das rettende Ufer ist für die Voigt-Mannschaft nach der desaströsen Hinrunde dennoch kaum in Sicht. Von Alemannia Aachen auf dem 15. Platz trennen die Krefelder zehn Punkte, dabei hat der Drittliga-Absteiger ein Spiel mehr auf dem Zählerkonto. Die Vorzeichen stehen bei neun noch auszutragenden Spielen und 27 auszuspielenden Punkten auf Abstieg.

Ausgerechnet an der Hafenstraße müssen die Uerdinger auf diverse Leistungsträger im Mittelfeld verzichten. Levan Kenia hat sich eine Rotsperre eingehandelt. Vor dreieinhalb Jahren noch war der spielende Co-Trainer des KFC mit dem luxemburgischen F91 Düdelingen in der Europa League vertreten und kickte gegen den AC Mailand (Italien), Real Betis Sevilla (Spanien) und Olympiakos Piräus (Griechenland). Luca Jensen fehlt zudem krankheitsbedingt, Erdinc Karakas fällt verletzt aus.

Den besten Torschützen hat Coach Voigt, der unter der Woche gegenüber „Reviersport“ betont, RWE sei „keine Regionalliga-Mannschaft“ und Offensiv-Fußball an der Hafenstraße verspricht, in Shun Terada. Der 28-jährige Japaner war zuvor für RWO am Ball und erzielte drei der letzten vier KFC-Treffer selbst. Auch sein Einsatz an der Hafenstraße ist fraglich.

Vorherige Duelle:

Zwischen 2018 und 2021 befand sich der KFC Uerdingen in der 3. Liga. In dieser Zeit trafen die Konkurrenten zweimal im Niederrheinpokal aufeinander. 2018/2019 schmiss der KFC Essen im Halbfinale aus dem Wettbewerb (0:2), dafür revanchierte sich das das Hafenstraßen-Team unter Christian Titz in der Titel-Saison 2019/2020. Schon in der 2. Runde war nach einer 2:1-Niederlage Feierabend für die Krefelder.

In den 2000er-Jahren konnte der KFC lediglich drei Spiele gegen Rot-Weiss für sich entscheiden. Abgesehen vom Pokalerfolg, gewannen die Blau-Roten zuletzt 2003. 7 weitere Partien endeten Remis, 9 Siege konnte RWE verbuchen.

Duellcheck: Rückspiel nach Rekordsieg! – Rot-Weiss Essen
Zuletzt gastierte Uerdingen 2019 im Niederrheinpokal an der Hafenstraße. Hier David Sauerland (l.) im Zweikampf mit Mittelstürmer Tobias Rühle. Damals war der KFC noch Drittligist.

Der Schiedsrichter:

Julian Engelmann leitet die Partie. Gute Vorzeichen für Rot-Weiss Essen: Das letzte Spiel, das der 29-jährige Iserlohner an der Hafenstraße pfiff, endete im Dezember 2021 6:1 gegen den Bonner SC.

Ihm assistieren Timo Gansloweit (Dortmund) und Leonidas Exuzidis (26, Castrop-Rauxel).

Das Wetter:

Für den Spieltag sind 12 Grad und Sonne angesagt.

Übertragung:

Die Partie wird unter www.hafenstraße-live.de aus diversen Kameraperspektiven und mit Vor- sowie Nachberichterstattung übertragen. Zum Preis von 9,95 Euro können sich Interessierte ihren Zugang sichern.

Mehr zum Spiel und die aktuellen Wettquoten erfahren Rot-Weisse im Vorbericht von RWE-Premium-Partner www.sportwetten.de: Hier klicken!

15. März 2022

ZURÜCK ANNE SCHIPPE!

RWE gastiert im Südstadion bei Fortuna Köln.

Daniel Heber bim Zweikampf bei Fortuna Köln.
Kopfballstärke zeichnet das Team aus dem Südstadion aus. Hier Daniel Heber (mi.) im Zweikampf beim Gastspiel im vergangenen Jahr. (Fotos: Endberg)

Endlich zurück! Am Mittwoch, den 16. März, steht für Rot-Weiss Essen das Regionalliga-Nachhol-Auswärtsspiel des 23. Spieltags bei Fortuna Köln an. Das Match im Südstadion war ursprünglich für Ende Januar vorgesehen und musste wegen Corona-Fällen in Reihen des Gastgebers abgesagt werden. Aus gleichem Grund wurden die letzten drei RWE-Spiele abgesetzt – die Mannschaft von der Hafenstraße ist also heiß wie eh und je! Und das ausgerechnet gegen einen direkten Tabellenkonkurrenten, der gehörig ins Straucheln gekommen ist.

Die Ausgangslage:

Beinahe drei Wochen hatten die Spieler von Rot-Weiss Essen zumindest in keinem Pflichtspiel einen Ball am Fuß. Eine zweistellige Anzahl von Kickern in Quarantäne verhinderte die Punktkämpfe gegen RW Ahlen, den SV Lippstadt und RW Oberhausen.

Letztmalig kickten die Rot-Weissen Ende Februar in der Liga – und das erfolgreich in der Arena AufSchalke. Dank eines Scorer-Doppelpacks des erfahrenen Winterneuzugangs Thomas Eisfeld gelang es, einen frühen Rückstand zu drehen und den Derbyerfolg mit 2:1 (1:1) einzufahren. Das dürfte Selbstvertrauen gegeben haben!

Im direkten Duell hat Rot-Weiss nun die Chance, sich tabellarisch von der nach krummem Klassement viertplatzierten Fortuna abzusetzen. Obwohl die Südstädter ein Spiel mehr absolviert haben, liegen sie drei Punkte hinter RWE. Ein Sieg würde den Vorsprung bei einem Spiel mehr in petto auf sechs Zähler wachsen lassen.

Das Hinspiel:

Im Stadion an der Hafenstraße lieferten sich beide Teams einen emotionalen Schlagabtausch. Per Foto-Finish entschied Luca Dürholtz das Spiel mit einem Elfmeter für Rot-Weiss. So brachte der 28-Jährige 7.500 Zuschauer mit dem ersten Saisontreffer und dem 2:1-Endstand zur Gefühlsexplosion.

Zurück anne Schippe! – Rot-Weiss Essen
Kollektive Freude: Die Mannschaft bejubelt den Siegtreffer von Luca Dürholtz im Hinspiel.

Kurz vor der Halbzeit hatte der großgewachsene Sascha Marquet seine Fortunen in Führung gebracht, ehe Daniel Heber in Minute 59 ausglich. Nach der Partie analysierte RWE-Chef-Trainer Christian Neidhart: „Der Sieg war hochverdient. Ich denke, dass wir das Duell über die Bank entschieden haben. Etwas schöneres, als diesen Sieg, kann ich mir gar nicht vorstellen – das war Hafenstraßen-Fußball.“

Der Gegner:

Fortuna Köln spielt eine äußerst starke Serie. Die Südstädter haben in 26 Spielen 56 Punkte errungen und verfügen somit über einen Quotienten von 2,153 Punkte pro Spiel (PPS / RWE: 2,36 PPS). Seit der Pleite im Stadion an der Hafenstraße ging erst ein weiteres Spiel verloren. Mit Suheyel Najar sind die Domstädter zudem im Besitz einer wahren „Offensivwaffe“: Der flinke Flitzer, der im Januar 2020 von Stadtkonkurrent Viktoria zu den Fortunen wechselte, kommt auf 17 Treffer und sechs Vorlagen. Sascha Marquet strahlt mit elf Toren Treffergefahr aus. Dazu ist Fortuna die Mannschaft mit den wenigsten Gegentreffern (17 / RWE: 21).

Die andere Seite der Medaille: Kölns Trend zeigt deutlich und in dieser Saisonphase überraschend nach unten. Aus den letzten fünf Partien konnten von 15 möglichen nur sieben Punkte gesammelt werden – eindeutig zu wenig für das hart umkämpfte Meisterschaftsrennen! Gegen die Kellerkinder VfB Homberg (1:1) und Bonner SC (1:2) kam nur ein Punkt zusammen, bei Fortuna Düsseldorf sprang ein spätes Remis heraus. In allen drei Partien geriet das Team von Chef-Coach Alexander Ende noch in der ersten Halbzeit in Rückstand. Das Auswärtsspiel beim direkten Konkurrenten Preußen Münster musste dann auch noch wegen einer Platzsperrung ausfallen. Keine guten Vorzeichen für die Fortuna!

Trainiert wird der SC Fortuna Köln von  Alexander Ende. Der 42-Jährige ist Ex-Profi, war selbst vier Jahre in der Südstadt am Ball und übernahm das Team von Thomas Stratos. Ende war zuvor vier Saisons Assistent von  Ex-RWEler Arie van Lent bei Borussia Mönchengladbachs U23.

Das Stadion:

Das Südstadion in Köln-Zollstock fasst über 11.000 Zuschauer. Für die Partie gegen Fortuna Köln hat RWE ein Kontingent von 2.800 Tickets zur Verfügung gestellt bekommen. Ab 18.15 Uhr öffnet eine Tageskasse für Gäste-Stehplatztickets.

Neben dem Team von Alexander Ende, trug auch die 1. FC Köln-Reserve ihre Heimspiele in der zweiten Saisonhälfte 20/21 im Südstadion aus. Dementsprechend kickte RWE das letzte Spiel dort nicht gegen Fortuna, sondern gegen den 1. FC Köln – am Ende verlor Rot-Weiss 1:2.

Vorherige Duelle:

Das Westduell zwischen Rot-Weiss Essen und Fortuna Köln hat lange Tradition. So spielten beide Mannschaften in etwa in den 80er- und 90er-Jahren zahlreiche Male gegeneinander – mit ganz unterschiedlichen Spielverläufen. In den 2000er-Jahren gab es bislang 16 direkte Duelle. Davon entschied RWE fünf für sich, Fortuna gewann achtmal, dreimal trennten sich die Mannschaften Remis.

Die letzten beiden direkten Kräftemessen gewann jedoch Rot-Weiss (2:1 und 2:0), ganze drei Spiele ist das Team von der Hafenstraße gegen die Südstädter schon ungeschlagen.

Der Schiedsrichter:

David-Markus Koj wird die Spielleitung innehaben. Der 28-Jährige aus Wegberg stand zuletzt beim rot-weissen Remis gegen den 1. FC Köln (1:1) an der Seitenlinie. Ihm assistieren Jan-Philipp Schöneseiffen (Bornheim) und Lukas Koch (22, Hückelhoven)

Das Wetter:

Zur Spielzeit sind 10 Grad und kein Regen angesagt.

Übertragung:

Streaming-Anbieter Sporttotal.tv wird die Partie übertragen. Ihren Zugang können RWE-Fans für 10 Euro freischalten.

Mehr zum Spiel und die aktuellen Wettquoten erfahrt ihr im Vorbericht von RWE-Premium-Partner www.sportwetten.de: Hier klicken!

14. März 2022

RW AHLEN: DUELL AM MITTWOCH!

Gastspiel im Werstadion am 23. März.

Simon Engelmann im Ahlener Wersestadion.
Hoffen auf den vierten Anlauf: Die Partie gegen RW Ahlen musste bereits dreimal verschoben werden. (Foto: Endberg)

In der nächsten Kalenderwoche gastiert Rot-Weiss Essen im Rahmen eines Regionalliga-West-Nachholspiels bei Rot Weiss Ahlen. Dabei wird Christian Neidhart mit seinem Team, wie vom Westdeutschen Fußballverband (WDFV) vorgesehen, am Mittwoch, den 23. März, im Wersestadion antreten. Anpfiff der Partie ist um 19.30 Uhr.

Bereits gekaufte Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, der Vorverkauf im Fanshop an der Hafenstraße wird ab dem morgigen Dienstag wieder aufgenommen.

11. März 2022

RWE stellt hauptamtlichen Fanbeauftragten ein

Markus Biersa bekleidet neu geschaffene Stelle.

Fanbeauftragter Markus Biersa im Stadion an der Hafenstraße.

Markus Biersa ist seit dem 01. März 2022 neuer, hauptamtlicher Fanbeauftragter von Rot-Weiss Essen. Damit erfüllt RWE bereits jetzt eine für die Teilnahme an der 3. Liga verpflichtende Auflage. Der 42-Jährige war jahrelanges Mitglied in der Essener Ultraszene und hat bis heute sehr gute Kontakte in die gesamte Fanszene. Den RWE-Fans dürfte Biersa vor allem durch seine Funktion als Vorsänger bekannt sein.

„Wir freuen uns sehr, mit Markus Biersa unseren neuen Fanbeauftragten gefunden zu haben. Markus kennt unsere Fanszene bestens und ist nach wie vor hervorragend vernetzt. In seinen ersten Tagen bei uns hat er bereits viele Ideen und Vorschläge eingebracht, daher bin ich fest davon überzeugt, dass uns Markus bei den vielen Themen und Herausforderungen rund um unsere Fanszene weiterhelfen wird. Uns war es wichtig, die Stelle so zeitnah wie möglich zu besetzten. RWE ist ein großer Verein mit einer sehr komplexen, heterogenen Fanszene, durch einen hauptamtlichen Fanbeauftragten werden wir den vielfältigen Fanthemen- und Belangen zukünftig noch besser gerecht“, sagt Marcus Uhlig, Vorstandsvorsitzender von RWE.

Markus Biersa stammt aus Bottrop und besucht bereits seit seinem sechsten Lebensjahr die Hafenstraße. Seit 2003 war er Mitglied bei Ultras Essen, nach deren Auflösung gründete er die bis heute aktive Fangruppe Freaks Essen. Zukünftig wird er, gemeinsam mit dem Fanbeauftragten Lothar Dohr und dem AWO-Fanprojekt, Hauptansprechpartner für alle Anliegen der Fans sein. RWE-Fans, die Probleme oder Anregungen haben, können sich bei allen Heim- und Auswärtsspielen direkt oder unter der Woche per Mail an fanbeauftragter@rot-weiss-essen.de an Markus Biersa wenden.

„Es ist wirklich eine große Ehre für mich, nun für meinen Herzensverein tätig zu sein. Gerade in den letzten Wochen hat die RWE-Fanszene leider nicht nur positive Schlagzeilen geschrieben. Ich möchte hier bestmöglich dabei helfen, den Austausch zwischen Verein und Fans wieder zu intensivieren und zwischen beiden Seiten zu vermitteln. Mir ist es wichtig, dass alle Fans, also nicht nur die Ultraszene, jederzeit auf mich zukommen und den offenen Dialog suchen können. Wir werden nur gemeinsam unsere Ziele, sowohl auf als auch neben dem Platz, erreichen können“, so Markus Biersa.

RWE sammelt Hinweise nach den Vorfällen gegen Preußen Münster


Quelle: www.rot-weiss-essen.de

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