Radio Hafenstrasse

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Neues von der Hafenstraße

1. März 2024

DUELLCHECK: NOCH FÜNF!

Heimspiel-Endspurt beginnt mit Revanche gegen Unterhaching.

Duellcheck: Noch fünf! – Rot-Weiss Essen
Für Cedric Harenbrock (r.) und seine Teamkollegen lässt sich die Anzahl der ausstehenden Heimspiele an einer Hand abzählen. (Foto: Heidelberg)

Für Rot-Weiss Essen steht Samstag ein Punktkampf an – und das zur ungewohnten Anstoßzeit um 16.30 Uhr. Mit dem Duell des 28. Drittliga-Spieltags gegen die SpVgg Unterhaching biegt die Heim-Saison auf die Zielgerade ein: Nur noch fünf Partien im Stadion an der Hafenstraße warten auf Christoph Dabrowski und sein Team. Die Mission umso mehr, das Hinspiel-Ergebnis vergessen machen. Mit einem 0:4 im Gepäck trat RWE die Heimreise aus München an. Alles Wichtige zur Revanche im Duellcheck!

Die Ausgangslage:

Hinter dem derzeit sechstplatzierten Rot-Weiss Essen liegt ein emotionales Wochenende mit wildem 2:2-Unentschieden gegen Spitzenteam Dresden, das sich nach überwundenem Dynamo-Chancenreigen fast wie ein Sieg anfühlte.

Für Schock und Erleichterung noch am selben Abend sorgte die Verletzung von Abwehrspieler Felix Götze. Nach wichtiger Rettungstat des Blondschopfs rasselte Jakob Lemmer mit dem 26-Jährigen zusammen. Blutüberströmt blieb Götze liegen, seine Mitspieler schrien sofort nach einer Trage und sorgten sich nach seinem Abtransport stundenlang um den Schlüsselspieler. Gegen 21.00 Uhr Entwarnung: Glücklicherweise „nur“ eine tiefe Platzwunde. Gegen Haching fällt Götze zwar aus. Aber es hätte schlimmer kommen können – gerade beim Fan-Liebling, der schon so oft in seiner Karriere mit Kopfverletzungen zu kämpfen hatte.

Duellcheck: Noch fünf! – Rot-Weiss Essen
Unschöne Szenen: Felix Götze wird auf dem Fußballfeld von Sanitätern versorgt. Später stellt sich heraus: Der Abwehrspieler hatte Glück im Unglück. (Foto: Endberg)

Götze, von unfairen Einzelnen aus dem Dresdner Stehplatzbereich beworfen und beleidigt, brannte ein Appell an die Fußballwelt auf dem Herzen, der es deutschlandweit in die Medien schaffte: „In jedem Trikot steckt ein Mensch!“

Gefrustet von seinem individuellen Fehler vor dem 2:2 erlebte auch Flügelflitzer Isaiah Young einen Samstag voller Emotionen. Trost spendete Chef-Coach Christoph Dabrowski, der den 25-Jährige in die Mitte des Mannschaftskreises holte: „Fehler passieren. Wir gewinnen, verlieren und spielen Unentschieden zusammen“, erklärte der Ex-Profi. Nach der Kurzbesprechung im unmittelbaren Anschluss an die Partie erntete Young Umarmungen von all seinen Teamkollegen: „Das war nett und hat mir geholfen“, wusste der US-Amerikaner die Geste zu schätzen. Ein Beweis für mannschaftliche Geschlossenheit, wie er wohl kaum hätte deutlicher sein können.

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Mit gemischten Gefühlen startete RWE schließlich auch in die Woche: Marcus Uhlig, verdienter Vorstandsvorsitzender, und Sascha Peljhan, ehrenamtlicher Finanzvorstand, kündigten ihren Abschied an. Spätestens ab Sommer übernimmt Noch-„Sechzger“ Marc-Nicolai Pfeifer an der Seite von Vertriebs-, Marketing- und Personalvorstand Alexander Rang die Aufgaben des Duos. „Die Mannschaft hat das aufgenommen und ganz normal wieder trainiert“, kommentierte Dabrowski.

Zeit, lange über den anstehenden Vorsitzendenwechsel nachzudenken, bleibt für die RWE-Profis nicht wirklich. In der kommenden Englischen Woche ist Weichenstellen angesagt. Elf Partien noch zu gehen, ist die Entscheidung, ob RWE Spitzengruppen-Verfolger bleibt, nach den Kräftemessen mit Unterhaching und dem SC Verl (So., 10. März, 16.30 Uhr, Sportclub Arena) wahrscheinlich. Zwischendrin hat RWE eine harte Pokalaufgabe gegen Oberligist KFC Uerdingen (Mi., 06. März, 19.00 Uhr, Grotenburg-Stadion) auf dem Zettel: Wer gewinnt, spielt im Halbfinale gegen Ratingen.

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Pünktlich zur Woche der Wahrheit steht Capitano Vinko Sapina voll im Saft. Kniebeschwerden und Infekt zwangen den 28-Jährigen zur vierwöchigen Pause. Gegen Haching fehlen hingegen Götze, Ole Springer (Kopfverletzung), Eric Voufack (Symdesmosebandanriss), Ekin Celebi (Schulterverletzung) und Sandro Plechaty (Innenbandriss).

Das Hinspiel:

Gebrauchter Abend! Rot-Weiss Essen musste am 9. Spieltag ein überraschendes 0:4 gegen Aufsteiger SpVgg Unterhaching hinnehmen. Im Alpenbauer Sportpark erzielte der 35-jährige Angreifer Mathias Fetsch (28./45.+2/57./89.) alle vier Treffer.

Duellcheck: Noch fünf! – Rot-Weiss Essen
Verzeihten den RWE-Profis schnell: Hunderte Fans begleiteten Rot-Weiss im Oktober unter der Woche in den Hachinger Sportpark. (Foto: Endberg)

„Obwohl wir um die Stärken von Haching bei Standards und Flanken wussten, haben wir viel zu einfache Gegentore kassiert, waren fahrlässig und fahrig“, so das ernüchterte Fazit von Coach Dabrowski, der zu diesem Zeitpunkt noch nichts von der üblen 0:5-Pleite gegen Verl drei Tage später und somit einer kurzen aber heftigen RWE-Ergebniskrise ahnte.

Der Gegner:

Größer hätte der Kontrast am 17. Februar im Spiel gegen Arminia Bielefeld nicht sein können: An der Seite vom 34-jährigen Maximilian Welzmüller macht sich Gibson Nana Adu zur Einwechslung bereit. Momente später wird der Youngster zum jüngsten 3. Liga-Spieler aller Zeiten – nur drei Tage nach dem 16. Geburtstag.

Dass ausgerechnet Haching diesen Rekord einstellt, passt zur Philosophie der Süd-Münchener. Die Spielvereinigung setzt konstant auf junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. Adu in etwa nahm schon im Sommer 2023 am Trainingslager der Drittligaprofis teil – als 15-Jähriger!

Duellcheck: Noch fünf! – Rot-Weiss Essen
Unterhachinger Nachwuchshoffnungen (v. l. n. r.): Gibson Adu, Konstantin Heide, Tim Hoops und Maurice Krattenmacher. (Fotos: Getty)

Dazu passt die Geschichte von U17-Weltmeister Konstantin Heide (18), der am 10. Spieltag gegen den MSV Duisburg das Tor hütete. Haching-Trainer Marc Unterberger, selbst seit 2010 und somit dem 21. Lebensjahr Jugendcoach bei den Blau-Roten, vertraute mit Tim Hannemann (17), Shooting-Star Maurice Krattenmacher (18), Alexander Leuthard (18) und Tim Hoops (18) zudem vier weiteren Teenagern: Sie alle sammelten 2023/24 schon Drittliga-Minuten.

40 Punkte fuhren die „jungen Wilden“ bislang ein. Zusätzlich haben die Hachinger ein Nachholspiel in der Hinterhand (Mi., 10. April, 19.00 Uhr, 1. FC Saarbrücken). „Wir haben es bislang meistens geschafft, sehr geschlossene Teamleistungen auf den Platz zu bringen. Vor der Saison galten wir bei einigen Experten als Kandidat Nummer eins für den Abstieg. Umso erfreulicher war es, dass wir nie auf Tuchfühlung zu den Abstiegsplätzen geraten sind. Wir sind stolz darauf, derzeit 16 Punkte Vorsprung zu haben“, so der 35-jährige Fußballlehrer-Anwärter Unterberger.

Dem Hachinger Erfolgsrezept gehören neben den Youngster auch einige Routiniers an. Zehn Kicker sind über 29 Jahre alt. Kurios: Im Kader von Unterberger gibt es keine Spieler in der Spanne zwischen 24 und 29 Jahren.

An den ältesten Fußballer im Hachinger Aufgebot haben RWE-Fans keine gute Erinnerung. Bei der 0:4-Niederlage im Hinspiel erzielte Mathias Fetsch alle vier Buden. Doch alle, die es mit Rot-Weiss halten, dürfen durchatmen: Fetsch fehlt den Hachingern zur Partie an der Hafenstraße wegen einer Gelbsperre. „Mit seiner Spielweise und seinen acht Treffern trifft uns das Fehlen von Mathias natürlich hart“, so Unterberger.

Duellcheck: Noch fünf! – Rot-Weiss Essen
Paukt parallel zum Liga-Alltag im Fußball-Lehrer-Lehrgang: Haching-Trainer Marc Unterberger. (Foto: SpVgg Unterhaching)

Einer, auf den der 35-Jährige gegen Essen dafür umso mehr setzen wird, ist Haching Top-Torjäger Patrick Hobsch (10). Gerade in der Fremde ist der Mittelstürmer für die Spielvereinigung so etwas wie die Lebensversicherung. Von insgesamt elf erzielten Toren in Gaststadien steuerte Hobsch Treffer bei.

Im Stadion an der Hafenstraße wird Marc Unterberger neben Mathias Fetsch (Gelbsperre) auch auf Max Lamby (Gelbsperre) verzichten müssen. Hinzukommen die verletzten Spieler Benedikt Bauer (Knieverletzung), Boipelo Mashigo (Jochbeinbruch), Timon Obermeier (Aufbautraining) und Tizian Zimmermann (muskuläre Probleme).

Letzte 07 Duelle:

  • 04. Oktober 2023: Unterhaching – RWE 4:0
  • 15. April 2007: RWE – Unterhaching 1:1 (Tor Rot-Weiss: Bucher [Eigentor])
  • 12. November 2006: Unterhaching – RWE 2:1 (Tor: Buck [Eigentor])
  • 22. Mai 2005: RWE – Unterhaching 0:1
  • 12. Dezember 2004: Unterhaching – RWE 4:0
  • 11. Juni 1997: RWE – Unterhaching 1:2 (Tor: Vier)
  • 08. Dezember 1996: Unterhaching – RWE 2:0

Der Schiedsrichter:

Timon Schulz gibt seine RWE-Premiere! Der 27-Jährige aus Lehrte pfeift erst seit Beginn der Saison 2023/24 in der 3. Liga. Beim Debüt an der Hafenstraße assistieren ihm Timo Klein (35) und Christoph Kluge.

Als Vierter Offizieller kommt Tobias Severins (31) nach Essen. Bislang ein Glücksbringer: Stand der Ostwestfale zwischen den Trainerbänken, gewann RWE in dieser Saison immer.

Das Wetter:

Zum Anstoß im Stadion an der Hafenstraße können die Zuschauer sich auf angenehme 12 Grad bei bewölktem Himmel einstellen.

Übertragung:

MAGENTA SPORT überträgt die Partie ab 16.15 Uhr live. Philip Konrad kommentiert das Spiel, Moderatorin ist Kamila Benschop.

ROTWEISSESSENDIESE: SCHLANGEN BIS ZUM HAUPTBAHNHOF UND WEITER!

Pop-Up-Store wird trotz ÖPNV-Streik zum Zuschauermagneten.

rotweissessendiese: Schlangen bis zum Hauptbahnhof und weiter! – Rot-Weiss Essen
Richtig was los! Die Warteschlang zog sich am Donnerstagvormittag mehrere hundert Meter. (Foto: RWE)

Vom Ladenlokal über die Kettwiger Straße, mit Rechtsknick am Hauptbahnhof vorbei und schließlich bis zur Post: Die Warteschlange für den Eintritt in den rotweissessendiese-Pop-Up-Store war am Donnerstagmorgen schier endlos lang. Hunderte Essener sicherten sich das Sondertrikot von Hafenstraßen-Klub und Instagram-Seite. Belohnen konnten Rot-Weiss Essen und essendiese alle geduldigen Fans: Nach erstem Ansturm am Donnerstag sind für den Verkauf am Freitag noch Trikots in allen Größen vorhanden.

„Was ist denn hier los?“

Zwischen zwei und drei Stunden Wartezeit nahmen die Sondertrikot-Käufer auf sich, um endlich den limitierten blau-gelben Dress in Händen zu halten. Eine verwunderte Passantin staunte über die große Schlange: „Was ist denn hier los?“. Die Antwort eines RWE-Fans: „Wir warten auf das Sondertrikot von Rot-Weiss Essen und essendiese. Das gibt es zwischen Donnerstag und Samstag nur hier!“ – „Schön, dass sich so viele für so etwas begeistern“, so die Antwort der Dame.

Auch Gleis 1 des Essener Hauptbahnhofs bot beste Sicht auf das Geschehen in der Kettwiger Straße. Hier wunderte sich ein Durchreisender über die unzähligen Essener, die ein ÖPNV-Streik nicht abhalten konnte, in die Innenstadt zu fahren. „Stimmt, ich habe von der Zusammenarbeit gehört“, entsinnt er sich, als RWE-Fotograf Markus Endberg eine Erklärung abgibt. Der Rot-Weisse befand sich derweil auf der Suche nach der besten Foto-Location, um die riesige Schlange bestmöglich abzubilden. Aus der Einkaufspassage schien dieses Unterfangen kaum möglich!

(Fotos: Endberg) 

Rot-Weiss Essen
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Der Pop-Up-Store-Verkauf war derweil blau-gelb-rot-weisses Klassentreffen: Neben „257ers“-Rapper Mike und den „essendiese“-Machern nahm sich Oberbürgermeister Thomas Kufen Zeit für einen Besuch in der Fußgängerzone. Auch er staunte wohl über die blitzschnelle Akkordarbeit des gesamten RWE-Merchandising-Teams bei Einräumen, Beraten und Abkassieren. Die Mitarbeiter zogen kurzum von der Hafenstraße in die Innenstadt: „Sehr anstrengend, aber ein riesiger Spaß“, berichtet RWE-Verkäuferinnen-Urgestein Bettina „Tinchen“ Ronzdorf.

Noch sind ausreichend Trikots da – doch Marketingleiter Koch empfiehlt, „schnell zu sein!“

„Wir sind vollkommen überwältigt und freuen uns über den riesigen Zuspruch“, freut sich RWE-Marketingleiter und Projektbetreuer Rainer Koch nach Schließung der Ladenpforten am Donnerstagabend. „Morgen geht es weiter! Noch sind Trikots in allen Größen vorhanden. Trotzdem empfehlen wir, schnell zu sein. Was weg ist, ist weg!“

Verkauft wird, sofern der Vorrat bis dahin reicht, bis zum morgigen Samstag, 15.00 Uhr. Trikots kosten 79,95 Euro (Erwachsene) und 64,95 Euro (Kinder) und sind in den Größen S bis 5XL beziehungsweise 128 bis 164 erhältlich. Weitere Infos zum Pop-Up-Store-Verkauf gibt es hier.

29. Februar 2024

LIZENZ-UNTERLAGEN EINGEREICHT

RWE hat Lizenz-Unterlagen für die anstehenden Spielzeiten in der 3. Liga und 2. Bundesliga eingereicht.
RWE hat die Lizenz-Unterlagen für die anstehenden Spielzeiten in der 3. Liga und 2. Bundesliga eingereicht. (Foto: RWE)

Rot-Weiss Essen hat am heutigen Donnerstag form- und fristgerecht die Lizenz-Unterlagen für die anstehenden Spielzeiten sowohl in der 3. Liga als auch der 2. Bundesliga eingereicht. Mit einer Rückmeldung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) als Ausrichter der 3. Liga bzw. der Deutschen Fußball Liga (DFL), die für die 2. Bundesliga zuständig ist, ist in einigen Wochen zu rechnen. 

Bestandteil der eingereichten Dokumente war auch der Jahresabschluss des abgelaufenen Geschäftsjahres. Demnach hat Rot-Weiss Essen im Wirtschaftsjahr 2023 einen Überschuss von 192.000 Euro erwirtschaftet und damit nicht zuletzt auch die Auflage des DFB zur Verbesserung des negativen Eigenkapitals erfüllt.

WELCHEN REGIONALÖKONOMISCHEN WERT HAT RWE FÜR DIE STADT ESSEN?

Studienergebnis: jährlicher Mehrwert in Höhe von 48 Millionen Euro.

RWE stellt einen "bedeutenden Wirtschaftsfaktor in und für die Stadt Essen" dar, so Rot-Weiss Essen-Vorstandsvorsitzender Marcus Uhlig.
Der regionalökonomische Mehrwert für die Stadt Essen würde bei einem Ausbau des Stadions an der Hafenstraße weiter ansteigen. (Foto: RWE)

Am heutigen Donnerstag präsentierte Rot-Weiss Essen (RWE) gemeinsam mit der SLC Management GmbH (SLC), einem renommierten Beratungsunternehmen für Sport und Kultur, die Ergebnisse einer Studie, die die regionalökonomischen Effekte von RWE für die Stadt Essen untersucht hat. Das Ergebnis: RWE generiert aktuell jährlich mehr als 48 Millionen Euro für Essen und die Region! Der regionalökonomische Mehrwert für die Stadt Essen und die Region würde zudem bei einem Aufstieg in die 2. Bundesliga sowie bei einem Ausbau des Stadions an der Hafenstraße weiter ansteigen.

Auf Basis der Drittliga-Saison 2022/23 untersuchte die Studie mehrere Bereiche, in denen RWE für die Stadt einen Mehrwert generiert. Dieser Mehrwert wird nicht nur auf, sondern vor allem abseits des Platzes geschaffen: So tritt RWE als Veranstalter von Fußballspielen auf, aber auch als Arbeitgeber, Mieter, Auftraggeber und Händler. Besonders die Effekte in den Bereichen „Bekanntheit und Image“, „Gastronomie“ sowie „Umsatz“ sind wesentliche Treiber des beachtenswerten Ergebnisses. Zur Unterstützung der quantitativen Effekte wurden zudem insgesamt 5.240 Personen, bestehend aus RWE-Fans und Sympathisanten anderer Klubs, befragt.

„Über 11.000 Vereinsmitglieder machen Rot-Weiss Essen zum größten Sportverein der Stadt Essen, durchschnittlich 16.500 Zuschauer strömen Spieltag für Spieltag an die Hafenstraße. Wir wollten wissen, ob sich die Strahlkraft von RWE auf die Stadt(-Gesellschaft) messen lässt und falls ja, in welcher Höhe sie sich bewegt“, erläutert Marcus Uhlig, Vorstandsvorsitzender von RWE, das Ziel der Studie. „Wir freuen uns, dass wir mit Prof. Dr. Madeja und seinem Team von SLC Management renommierte Experten gewinnen konnten, um die regionalökonomischen Effekte zu ermitteln. Die beeindruckenden Ergebnisse belegen, dass RWE einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor in und für die Stadt Essen darstellt. Mit Blick in die Zukunft sind wir überzeugt, dass unser Potenzial – emotional und wirtschaftlich – noch lange nicht ausgeschöpft ist. Vielmehr gehen wir davon aus, dass ein Anhalten der positiven Entwicklung im sportlichen wie auch im infrastrukturellen Bereich eine weitere Erhöhung der ökonomischen Effekte für die Stadt Essen nach sich ziehen wird.“

„Die Studie zu den regionalökonomischen Effekten von Rot-Weiss Essen auf die Stadt Essen zeigt eindrucksvoll, welche wirtschaftliche und damit auch gesellschaftliche Bedeutung Rot-Weiss Essen für die Stadt Essen und die Menschen in Essen besitzt“, ergänzt Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen.

„Die Ermittlung der regionalökonomischen Effekte, die der Verein Rot-Weiss Essen für die Stadt Essen erbringt, zeigt sehr deutlich, dass der Verein ein großer Wirtschaftsfaktor ist, von dem die Stadt und das nähere Umfeld in vielerlei Dimension profitieren. Und er ist ein Wirtschaftsfaktor mit Potenzial für eine weitere deutliche Steigerung der von ihm ausgehenden regionalökonomischen Effekte. Unsere ergänzende Projektion auf die zu erwartenden Steigerungen hinsichtlich der regionalökonomischen Effekte nach einem möglichen Stadionausbau weist einen beachtlichen Einmal- sowie jährlichen monetären Zusatzeffekt für die Stadt Essen aus“, erklärt Prof. Dr. Alfons Madeja, wissenschaftlicher Leiter der Studie von SLC Management.

Ein Abstract der Studie kann hier eingesehen werden.

27. Februar 2024

UHLIG UND PELJHAN SCHEIDEN AUS

Marc-Nicolai Pfeifer wird neuer Vorstandsvorsitzender.

Bei Rot-Weiss Essen stehen Veränderungen auf der Vorstandsebene an: Sascha Peljhan (l.) und Marcus Uhlig (r.) scheiden aus, Marc-Nicolai Pfeifer (mi.) wird als neuer Vorsitzender bestellt.
Bei Rot-Weiss Essen stehen Veränderungen auf der Vorstandsebene an: Sascha Peljhan (l.) und Marcus Uhlig (r.) scheiden aus, Marc-Nicolai Pfeifer (mi.) wird als neuer Vorsitzender bestellt. (Fotos: Gohl | RWE | Endberg / Illu: RWE)

Marcus Uhlig (Vorstandsvorsitzender) und Sascha Peljhan (Finanzen) werden spätestens zum Ende der laufenden Saison ihre Vorstandstätigkeit bei Rot-Weiss Essen beenden. Es war sowohl der ausdrückliche Wunsch von Marcus Uhlig als auch von Sascha Peljhan, aus den jeweiligen Vorstandsämtern auszuscheiden. Nach einer längeren gemeinsamen Beratungsphase mit dem Aufsichtsrat wurde dieses dann auch gemeinsam und einvernehmlich beschlossen. Zukünftig wird die Vereinsführung von Rot-Weiss Essen aus einem zweiköpfigen Vorstand bestehen. Alexander Rang, seit September 2023 RWE-Vorstand für Vertrieb, Marketing und Personal, wird diese Ressorts auch weiterhin verantworten. Zudem wird als Nachfolger von Marcus Uhlig der noch bei 1860 München unter Vertrag stehende Marc-Nicolai Pfeifer als neuer Vorstandsvorsitzender eingesetzt und die bisherigen Verantwortungsbereiche von Uhlig und Peljhan übernehmen. Marc-Nicolai Pfeifer wird spätestens zum 1. Juli 2024 seine Tätigkeit für Rot-Weiss Essen aufnehmen. Gleiches gilt für den Vorstandsvorsitz der Sozial-Initiative Essener Chancen

Statement Marcus Uhlig:

„Nach gut sechseinhalb sehr intensiven und überwiegend erfolgreichen Jahren ist in mir zuletzt mehr und mehr die Entscheidung gereift, dass es Zeit wird für einen Wechsel. Ich schaue mit Freude, Dankbarkeit und auch Stolz zurück auf meinen Weg bei RWE, auf dessen Strecke im Ergebnis ganz sicher mehr richtig als falsch gelaufen ist. Bedanken möchte ich mich ausdrücklich bei der ganzen RWE-Familie. Ich wünsche dem Verein für die weitere Entwicklung nur das Beste.“

Statement Sascha Peljhan:

„Mein Engagement bei RWE hat 2019 begonnen. Es wurde über die Jahre immer intensiver und damit auch zeitaufwändiger. Gemeinsam haben wir eine ganze Menge erreicht. Zudem haben wir die Strukturen und Abläufe im Finanzbereich insbesondere nach dem schwierigen Jahr 2022 stabilisiert. Nun ist auch für mich der passende Zeitpunkt gekommen, mich aus dem operativen Tagesgeschäft zurückzuziehen und mich wieder vermehrt meinen eigenen geschäftlichen Aktivitäten zuzuwenden. Als Darlehensgeber, Sponsor und Fan werde ich dem Verein aber weiterhin erhalten bleiben.“

Statement Dr. André Helf:

„Der Aufsichtsrat von Rot-Weiss Essen schaut sehr gerne auf die Zusammenarbeit mit Marcus Uhlig und Sascha Peljhan zurück. Gemeinsam konnten wir den Verein in den letzten Jahren in vielen Bereichen positiv entwickeln. Auch von Rückschlägen haben wir uns nicht zurückwerfen lassen, sondern immer die Ärmel im Sinne des Vereins hochgekrempelt und viel bewegt. Wir akzeptieren die Entscheidung von Marcus Uhlig und danken ihm bereits jetzt für sein Engagement. Marcus wird auch in der Zukunft immer ein gern gesehener und willkommener Gast an der Hafenstraße sein. 

Auch wenn Sascha Peljhan den Verein nicht verlässt, sondern nun seine sehr zeitaufwendige Aufgabe aus nachvollziehbaren Gründen beendet, so möchten wir auch ihm bereits jetzt in aller Form für sein außergewöhnliches Engagement danken. Sascha hat sich in den letzten Jahren mit einem unglaublich hohen zeitlichen Aufwand ehrenamtlich für den Verein eingesetzt, zuletzt hat er als Vorstand den kompletten Finanzbereich neu geordnet und zukunftsfähig aufgestellt. Dafür danken wir ihm und freuen uns auf weiterhin viele gemeinsame frohe Stunden mit unserem RWE. Marcus Uhlig und Sascha Peljhan werden gemeinsam mit Alexander Rang für eine lückenlose Übergabe aller Aufgaben sowie eine ausführliche Einarbeitung des neuen Vorstandsvorsitzenden Marc-Nicolai Pfeifer in alle Resorts sorgen.

Mit Marc-Nicolai Pfeifer haben wir einen erfahrenen und profilierten Vereinsmanager für Rot-Weiss Essen gewinnen können. Zuletzt verantwortete Marc-Nicolai Pfeifer als Geschäftsführer viele Jahre die Geschicke des TSV 1860 München und verfügt damit über hinreichende Erfahrung in der Führung eines Traditionsvereins. Er ist ‚Master of Business Administration in Leadership & Communication‘ und besitzt damit fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Darüber hinaus ist Marc-Nicolai Pfeifer Mitglied im Ligaausschuss im DFB und damit hervorragend vernetzt. Wir freuen uns sehr auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihm.“

Statement Marc-Nicolai Pfeifer:  

„Die Gespräche mit Dr. André Helf und dem weiteren Aufsichtsrat waren sehr authentisch und professionell, vom ersten Moment an habe ich großes Vertrauen sowie Bemühen um mich gespürt. In diesen Gesprächen konnte ich feststellen, dass alle handelnden Personen tatkräftig daran arbeiten, den Verein weiterzuentwickeln und erfolgreich zu sein. So war ich schnell von einer Zusammenarbeit überzeugt.

Ich freue mich sehr auf diese verantwortungsvolle Aufgabe, über das in mich gesetzte Vertrauen und auf die Wucht des Vereins und seines Umfelds. Ich bin davon überzeugt, dass Rot-Weiss Essen sehr gut zu meinen Überzeugungen und Werten passt. Ich möchte meine Erfahrungen, die ich während meiner vergangenen Tätigkeiten in Traditionsvereinen sammeln konnte, bestmöglich bei RWE einbringen und durch Ehrgeiz, Fleiß und Loyalität meinen Teil dazu beitragen, im Team unsere Ziele zu erreichen.“

Nächstes Spiel

Verl — Rot-Weiss Essen

So. 10.03.2024
SPORTCLUB Arena

Um das Live-Spiel zu hören gehe bitte auf
RWE-LIVE.de

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